Zum Beispiel sind diese schwarzen, gebrauchten Suhrkamp-Taschenbücher (Adorno, Habermas, Luhmann) immer Ehrfurcht gebietend. Die Besitzer sind schrullige Utopisten, die gerne über Systemtheorie quasseln. Vor Goethe-Gesamtausgaben in Ledereinband muss sich keiner fürchten, die stehen nicht zum Lesen da. Da kann man ohne Scham übers Wetter reden. Gelbe Reclam-Heftchen kaufen knauserige Intellektuelle. Und wenn außer der “Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre” nur die deutschen Harry-Potter-Bücher im Schränkchen lehnen, wird es schwierig mit der Unterhaltung.
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